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Dedicated Depots

Grünes Licht für blaue Container

CMA CGM weitet seine Zusammenarbeit mit DB Intermodal Services aus. Zu der strategischen Partnerschaft gehört auch der Aufbau von Dedicated Depots.

Nicht nur auf den Meeren, auch im Hinterland der großen Seehäfen sind immer mehr Container unterwegs und konkurrieren um Schienen-, Straßen- und Umschlagkapazitäten. CMA CGM, eine der größten Container-Reedereien der Welt, sorgt vor: Durch eine strategische Partnerschaft mit DB Intermodal Services (DB) sichern sich die global tätigen Franzosen Ressourcen, um auch in Zukunft ihre Hinterland-Aktivitäten effizient abwickeln zu können.

"Wir rechnen auch in den kommenden Jahren mit deutlich steigenden Volumina", sagt Reinhard Peschel, der als Geschäftsführer der CMA CGM (Deutschland) GmbH für den deutschen, österreichischen, schweizer, slowakischen und tschechischen Markt verantwortlich ist. "Vor allem in Deutschland als Transitland kann es dann eng werden. Um unsere Transporte trotzdem zu sichern, arbeiten wir eng mit DB IS zusammen."

Die Vereinbarung ermöglicht CMA CGM direkten Zugriff auf Lager- und Umschlagkapazitäten. Zu der Kooperation gehört auch der Aufbau sogenannter Dedicated Depots – Container-Lager, die ausschließlich für einen Kunden betrieben werden. Ein erstes Depot hat DB IS im vergangenen Jahr in Nürnberg eingerichtet – dort stehen seit November 16.000 Quadratmeter Fläche für die Lagerung von Leer- und Lastcontainern ausschließlich für CMA CGM zur Verfügung.

Dabei soll es nicht bleiben. Die Absichtserklärung, die beide Unternehmen unterzeichnet haben, sieht den Aufbau weiterer Dedicated Depots in Deutschland vor, zum Beispiel an den Standorten Regensburg und Leipzig. Damit werden die blauen Container auch in Zukunft freie Fahrt im Seehafenhinterlandverkehr haben.

Letzte Aktualisierung: 22.05.2012

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