Verknüpfung der Systemvorteile
Was ist eigentlich Kombinierter Verkehr?
Überspringen: Was ist eigentlich Kombinierter Verkehr?Unter dem Begriff "Kombinierter Verkehr" (KV) versteht man die Verbindung von mindestens zwei Verkehrsträgern in einer Transportkette, wobei die Ware das Transportgefäß nicht wechselt. Denn im KV werden nicht die Güter, sondern die Ladeeinheit umgeschlagen.
Hauptlauf mit der Bahn
Dabei wird ein möglichst langer Laufweg effizient mit der Bahn zurückgelegt und der Vor- und Nachlauf beispielsweise mit Lkw oder Schiff bewältigt. So kann etwa eine Fracht vom Herstellerwerk im Container zunächst auf der Straße zum nächsten Umschlagbahnhof transportiert werden. Von dort geht es dann über die Hauptdistanz auf der Schiene beispielsweise zum Seehafen, wo der Container auf ein Schiff umgeschlagen wird.
Charakterisierend für den KV ist die Verknüpfung der Systemvorteile mehrerer Verkehrsträger. Die Stärke der Schiene, große Mengen auf langen Strecken umweltfreundlich zu bündeln, wird beispielsweise mit dem Lkw kombiniert, der besonders auf kurzen Entfernungen für Sammel- und Verteilerverkehre geeignet ist.
"Kombinierter Ladungsverkehr“ (KLV) oder „Multimodaler Transport“ sind gebräuchliche Synonyme für KV.
Der Kombinierte Verkehr stellt ein Mittel zur umweltverträglichen und nachhaltigen Bewältigung der Verkehrsbedürfnisse der Wirtschaft dar.
Vor dem Hintergrund des politischen Zieles der Verlagerung von Verkehren auf die Schiene, gibt es vom Bund und von der Europäischen Kommission spezielle Fördermaßnahmen für Teilnehmer des Kombinierten Verkehrs. (Details dazu können den empfohlenen Links entnommen werden.)
Letzte Aktualisierung: 30.09.2009
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