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Internationale Neuverkehre

Kombinierter Verkehr auf Wachstumskurs

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Nach einem schmerzhaften Jahr 2009 geht es in der Wirtschaft wieder bergauf. Auch der Schienengüterverkehr spürt eine Erholung des Geschäfts, besonders im Kombinierten Verkehr.

Das vergangene Jahr war hart – für die europäischen Volkswirtschaften, für die Transportbranche und für den Schienengüterverkehr. Auch der Kombinierte Verkehr (KV) von DB Schenker Rail hat in diesem Zeitraum rund ein Fünftel seines Geschäfts verloren.

Mittlerweile sprechen nicht nur Optimisten von einer ersten Trendwende: Das erste Quartal dieses Jahres zeigt in den für den Schienentransport wichtigen Branchen wie der Rohstahlproduktion oder der Pkw-Produktion eine deutliche Verbesserung. Somit scheint die Erholung der Weltwirtschaft in der Transportbranche anzukommen und ein Anstieg der Nachfrage ist messbar. Prognosen auf das Gesamtjahr 2010 wagt bislang jedoch niemand – zu unsicher ist die Nachhaltigkeit des Aufschwungs.

Wichtige Gradmesser für die wirtschaftliche Erholung sind die Seehäfen: Der Güterumschlag deutscher Häfen war im vorigen Jahr um gut 17 Prozent eingebrochen und sank damit auf das Niveau von 2002/2003. Mittlerweile werden im maritimen Verkehr von und zu den Häfen zusätzliche Transporte und Steigerungen der Volumina um rund fünf Prozent gemeldet.

Eine erfreuliche Entwicklung, die nur dadurch etwas getrübt wird, dass es laut Aussagen des Zentralverbands deutscher Seehafenbetriebe (ZDS) noch bis 2013/2014 dauern wird, bis man wieder auf dem Rekordniveau des Jahres 2008 ankommt.

Internationale Neuverkehre

Von dieser Entwicklung gerade im Kombinierten Verkehr profitiert auch DB Schenker Rail. "Wir konnten in den ersten vier Monaten des Jahres eine ganze Reihe von Neuverkehren gewinnen und Frequenzerhöhungen umsetzen", sagt Andreas Schulz, Vertriebsleiter für den KV bei DB Schenker Rail.

Für den Kunden Kombiverkehr fährt man von Neuss nach Wien. Für Hupac werden fünfmal die Woche Transporte von Rotterdam und Antwerpen nach Verona durchgeführt; Fahrten mit wöchentlich drei Rundläufen gehen für Metrans von Rotterdam nach Prag. Auch einen bedeutenden Verkehr innerhalb der Niederlande konnte DB Schenker Rail gewinnen: Im Auftrag von Rail Terminal Tilburg/ DistriRail werden Container mit Konsumgütern und Elektronikprodukten transportiert.

Jeweils fünfmal wöchentlich wird die Überseeware von Rotterdam nach Eindhoven und nach Tilburg gebracht. "Die innerdeutschen Transporte ab den deutschen Seehäfen zeigen einen vergleichbaren Trend", freut sich Schulz. So haben fast alle Kunden ihre wöchentlichen Frequenzen auf bestehenden Relationen erhöht. Trotz ausgeweiteter Kapazitäten sind die Systeme gut ausgelastet.

Der internationale Eisenbahnverband UIC bestätigt in seinen Prognosen den positiven Trend und rechnet in den kommenden Jahren mit weiteren Volumensteigerungen für den KV. "Intelligente Konzepte, die die Schiene mit anderen Verkehrsträgern verknüpfen, werden immer gefragter. Daher hat der Kombinierte Verkehr eine vielversprechende Zukunft", so Karsten Sachsenröder, verantwortlich für den KV und Member of the Management Board bei DB Schenker Rail.

Letzte Aktualisierung: 12.08.2010

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Eine Zeichnung über den kombinierten Verkehr.

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DB Schenker Rail Deutschland AG

Andreas Schulz

Vertriebsleiter Intermodal

Rheinstraße 2a

55116 Mainz


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